Entformung verbessern
Die Oberflächenfunktion wird auf die Wechselwirkung zwischen Kunststoff und Werkzeug abgestimmt.
Auf einen Blick
Die Oberflächenfunktion wird auf die Wechselwirkung zwischen Kunststoff und Werkzeug abgestimmt.
Beschichtung, Material und Prozessbedingungen werden gemeinsam betrachtet.
Nanostruktur und Funktionsbeschichtung können als abgestimmtes System zusammenwirken.
CrN, DLC oder Diffusionsbehandlung sind optionale Bausteine, wenn Belastung oder Reibung es erfordern.
Funktion auswählen
Nanostruktur und Beschichtung werden gemeinsam betrachtet. CrN und DLC bleiben ergänzende Bausteine.
Die Funktionsbeschichtung wird auf Kunststoff, Oberflächenenergie, Werkzeuggeometrie und das beobachtete Prozessverhalten abgestimmt.
Ziel ist eine definierte Wechselwirkung an der direkten Kontaktfläche.Wirkprinzip & Anwendung
Funktionsschichten verbessern je nach Anwendung Entformung, Belagsverhalten, Reibung oder chemische Beständigkeit. Nicht die Schichtbezeichnung, sondern die gewünschte Funktion steht im Mittelpunkt.
Sie werden auf Kunststoff, Werkzeuggeometrie, Temperatur, Reinigung und Belastung abgestimmt und können einzeln oder gemeinsam mit Nanostrukturierung, Diffusionsbehandlung und Zwischenschichten eingesetzt werden.
Zwischenschichten liegen zwischen Werkzeugstahl und Funktionsschicht. Sie können Haftung, Härte, Verschleißschutz, Korrosionshemmung oder das Gleitverhalten verbessern und nachfolgende Schichten mechanisch abstützen.
Die Auswahl richtet sich nach Kunststoff, Werkzeugwerkstoff, Belastung, Temperatur, Reinigung, Geometrie und gewünschter Funktion.

CrN ist eine harte, haftfeste Chromnitrid-Schicht. Sie dient als Verschleißschutz und als stabile Basis für weitere funktionale Oberflächen.
DLC ist eine reibungsarme kohlenstoffbasierte Schicht für bewegliche Bauteile wie Schieber, Auswerfer und Führungen. Sie kann Passungsrost vorbeugen und Trockenlauf unterstützen.
Kunststoff, Werkzeugstahl, Geometrie, Temperatur und Reinigungsbedingungen bestimmen die Auslegung. Die Beschichtung wird als Teil der gesamten Kontaktfläche betrachtet – nicht als isolierte Materialschicht.
Die gewünschte Wirkung – etwa bessere Entformung oder weniger Beläge – bildet den Ausgangspunkt der Auswahl.
Topografie und Oberflächenchemie können gemeinsam auf Kunststoff, Geometrie und Prozessfenster abgestimmt werden.
CrN oder DLC kommen ergänzend infrage, wenn Verschleißschutz, Haftung oder das Gleitverhalten beweglicher Komponenten zusätzliche Anforderungen stellen.
Sie lässt sich einzeln einsetzen oder mit Nanostrukturierung, Diffusionsbehandlung und optionalen Zwischenlagen verbinden. Die Kombination wird anhand der konkreten Anwendung gewählt.
Für die Auswahl zählen Kunststoff, Werkzeugwerkstoff, Geometrie, Temperatur, mechanische Belastung, Reinigungsbedingungen und die gewünschte Funktion.
Ihre Anwendung
Werkzeugkomponente, Kunststoff und Herausforderung – damit beginnt die gemeinsame Einordnung.